Hauptsache glücklich

Hauptsache glücklich von Theo Lingen

Hauptsache glücklich von Theo Lingen

Axel Roth arbeitet als Spesenkontrolleur in einem großen Unternehmen. Ihm ist jedoch eher am privaten Glück als an der Karriere gelegen. Seine ehrgeizige Frau Uschi dagegen sähe ihn gern in einer gehobenen Stellung. Sie manipuliert daher eine Einladung zum Fest im Haus von Generaldirektor Arndt, um diesem ihren Axel als ambitionierten Mitarbeiter zu präsentieren. Doch der Plan schlägt fehl. Als sie dort noch dazu eine geliehene teure Brosche verliert, dessen Duplikat Axel nun abzahlen muß, ist das eine harte Prüfung für die junge Ehe.

„Hauptsache glücklich“ ist ein belangloser kleiner Film, der irgendwie versucht witzig zu sein und Humor daraus zu schlagen, daß zwei erwachsene Menschen sich gegenseitig nicht zuhören. Am Ende geht natürlich alles gut aus, alle freuen sich und erfolgreich sind sie auch noch. Toller Film, echt mal.

Eigentlich ist damit auch schon alles gesagt. Allerdings frage ich mich manchmal, ob die Leute sich tatsächlich im echten Leben auch so bescheuert verhalten. Und wenn ja, haben sie das auch schon getan, bevor es Filme dieser Art gab? Oder verhalten sie sich nur so, weil sie denken, das wird von ihnen erwartet, immerhin machen die es im Fernsehen genauso.

Wie auch immer es sich auch verhalten mag, ich kann nur hoffen, daß die wenigsten Menschen sich so dümmlich verhalten. Das Leben ist viel einfacher, wenn man erst nachdenkt und dann handelt. Wie Erwachsene das eben normalerweise machen …

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