Karneval der Liebe

Karneval der Liebe von Paul Martin

Karneval der Liebe von Paul Martin

Der beliebte Sänger Peter Hansen steht kurz vor seiner zweiten Hochzeit, als er bei den Proben zu einer neuen Revue seiner ersten Ehefrau Marina wiederbegegnet, die seine Bühnenpartnerin darstellt. Peter liebt Marina immer noch und versucht, die Ehe mit seiner Geliebten hinauszuzögern. Marina glaubt, Peter sei bereits wieder verheiratet und will ihn ihrerseits eifersüchtig machen, indem sie ihm einen vermeintlichen neuen Ehemann präsentiert. Doch der Schwindel fliegt auf.

Heute präsentieren wir Ihnen in der Reihe „Schmonzetten, die die Welt nicht braucht“ das besondere Schmuckstück „Karneval der Liebe“. In diesem Streifen vereinigen sich eine dümmliche Story, laue Lieder, bescheuerte Revuenummern und alberne Dialoge zu einer Mischung, die man einfach nicht ertragen kann.

Schon allein die Tatsache, daß der Sänger Peter Hansen heiraten will, aber dann wieder doch nicht, weil er seine Ex-Frau noch liebt, ist … krude. Wieso hat er sich scheiden lassen? Wieso hat er der anderen Frau die Heirat versprochen, wenn er sie doch nicht liebt? Wieso finden alle dieses Verhalten auch noch gut und unterstützen es? Ist das irgendwie moralisch wertvoll oder sonstwie der Gesellschaft förderlich? Ist es vielleicht sogar lustig? (Antwort: Nein, ist es nicht!)

Der ganze Film stellt sich für mich nur als Entschuldigung dar, um zum einen Johannes Heesters in verschiedenen Gesangsnummern zeigen zu können, und um zum anderen Hans Moser in seiner typischen Weise herumgranteln zu lassen. Hätte man sich echt sparen können!

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