Rosen in Tirol

Rosen in Tirol von Géza von Bolváry

Rosen in Tirol von Géza von Bolváry

Fürst Heinrich Dagobert von Lichtenberg neigt zur Untreue – das ist im ganzen Land bekannt. Als er vorgibt, zur Jagd zu fahren, um seine Geliebte in München zu besuchen, nutzt die Fürstin seine Abwesenheit: Sie reist zur Erholung inkognito zum Rosenfest nach Haller in Tirol. Dort besitzt der Fürst ebenfalls eine Jagd. Ausgerechnet jetzt läßt er sich überraschend beim Haller Jagdmeister Weps zur Gamsjagd ankündigen. Damit nimmt eine Reihe amüsanter Verwechslungen und amouröser Wirrungen ihren Lauf.

Ja, wirklich ganz tolle und amüsante Verwechslungen, die da passieren. Alles so noch nie da gewesen und absolut noch nie-nicht gesehen. [/Ironie-mode off] Was soll ich sagen, an sich ist der Film ziemlicher Mist, es gibt aber einen Aspekt, der ihn schon wieder ganz amüsant macht.

„Rosen in Tirol“ ist nämlich der absolute Genre-Mix-Overkill. Zunächst ist es natürlich ein Heimatfilm, dann aber auch eine Adelskomödie und, wie schon im DVD-Covertext erwähnt, eine Verwechslungskomödie. Es wird gesungen, geritten und sich verkleidet. Ach ja, und Hans Moser darf auch noch rumgranteln und Theo Lingen hektisch überfordert sein.

Bei all der geballten Ladung an Absonderlichkeiten und Bescheuertheit merkt man gleich: Das hat sich der Drehbuchschreiber nicht selbst ausgedacht, da stand eine Operette Pate! Richtig, „Der Vogelhändler“ wird hier filmisch verwurschtelt. Nur daß im Film alles noch viel zufälliger und damit (hihi haha hoho) noch viel witziger ist.

Prädikat: Ganz und gar nicht lustig!

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