Quax in Afrika

Quax in Afrika von Helmut Weiss

Quax in Afrika von Helmut Weiss

Als Bruchpilot blamierte sich Quax einst auf dem Fliegerhorst Bergried, heute lehrt er dort zukünftige Piloten die Kunst des Fliegens. Vor allem ärgert sich Quax darüber, Flugschülerinnen ausbilden zu müssen – darunter seine Freundin Marianne. Trotz aller Versuche ihres strengen Lehrers, ihnen das Fliegen zu verleiden, streben die Damen mit Begeisterung himmelwärts – und beweisen Mut, als Quax während eines Fliegerturniers gezwungen ist, in Afrika notzulanden.

„Quax in Afrika“ ist der zweite Teil oder besser gesagt die Fortsetzung von „Quax, der Bruchpilot“. Wie das bei Fortsetzungen meistens so ist, ist auch dieser Film deutlich schlechter als das Original. Gut, wenn der Regisseur des ersten Teils sich nach Lesen des Drehbuchs weigert auch den zweiten zu machen, dann weiß man eigentlich schon, was Sache ist.

„Quax, der Bruchpilot“ war trotz der teilweise bitteren Luftwaffensprüche wenigstens noch in Ansätzen komisch, „Quax in Afrika“ ist das leider nicht mehr. Die Handlung plätschert so dahin, irgendwie kann sich der Film auch nicht so recht entscheiden, ob er jetzt eine Mann-Frau-Beziehungskomödie oder doch lieber ein Abenteuerfilm sein möchte, und Quax‘ flapsige Sprüche sind zum größten Teil einfach nur noch peinlich.

Das mag auch damit zu tun haben, daß ich diese selbstgefällige Überheblichkeit absolut nicht verwinden kann, mit der in diesem Film die afrikanischen Eingeborenen behandelt werden. Diese Herrenmenschen-/Kolonialistenmanier ist einfach grausig!

Also den Film kann man sich echt sparen!

Advertisements

Kommentare sind geschlossen.

%d Bloggern gefällt das: