Gasparone

Gasparone von Georg Jacoby

Gasparone von Georg Jacoby

Den Statthalter des Phantasiestaats Olivia, Nasoni, plagen ernste Sorgen: Zum einen treibt dort der unberechenbare Räuberhauptmann Gasparone sein Unwesen, zum anderen sähe er seinen Sohn Sindulfo gern mit der Gräfin Ambrat verheiratet – doch Sindulfo hat nur Augen für den Revuestar Ita, die schöne Nichte von Massaccio. Die Gräfin Ambrat wiederum ist fasziniert von dem eleganten Erminio. Und so spitzt sich das romantische Verwirrspiel zu, bis sich schließlich die füreinander bestimmten Paare finden.

OH MEIN GOTT! Und ich dachte, „Tanz auf dem Vulkan“ wäre der schlechteste Film der DeAgostini-Reihe „Die großen deutschen Film-Klassiker“ … Ich muß mich revidieren! Mit „Gasparone“ ist ganz eindeutig ein neuer Tiefpunkt erreicht.

Der Film ist so schlecht, da fehlen mir fast die Worte. (Und das kommt selten vor!)

Es fängt damit an, daß wir es hier mit einer Filmoperette zu tun haben, d.h. der Filmadaption einer Operette. Ich bin kein großer Fan der Operette, wenn auf der Bühne (oder im Film) schon gesungen werden muß, dann soll das bitteschön ein Drama sein. Zudem die Singerei in diesem Film teilweise wirklich abgrundtief schlecht ist. Konnte man da nicht wenigstens Schauspieler casten, die auch noch singen konnten, Himmel nochmal?!? Wohl nicht. Die Tanzeinlagen zumindest sind gut (kein Wunder, die Rökk spielt mit), wenn auch zu allen möglichen unpassenden Gelegenheiten.

Und dann dieses bescheuerte Rumgehample und Rumgemache, wer da jetzt mit wem wann wo wie irgendwie zusammenkommen soll oder nicht oder will oder nicht oder sonstwas. Nicht nur, daß es keinen vernünftigen Menschen interessiert, es fängt nach spätestens einer halben Stunde auch noch an, tierisch auf den Nerv zu gehen.

Meine Empfehlung ist, einen weiten Bogen um diesen Film zu machen. Aber meilenweit!

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