Miesel und der Kakerlakenzauber

Miesel und der Kakerlakenzauber von Ian Ogilvy

Miesel und der Kakerlakenzauber von Ian Ogilvy

Eine ganz schlimme Geschichte …
… über …
… einen kleinen Waisenjungen, der über sich selbst hinauswächst.
… einen unheimlichen Hexer, über dem es immer regnet.
… eine gräßliche Riesenkakerlake, die immer näher kommt.
… eine gefräßige Fledermaus, die im Dunkeln lauert.

Zwar sind diese Art von Geschichten ja im Moment vor allem im angelsächsischen Raum mega in (ich sage nur Lemony Snicket), aber „Miesel und der Kakerlakenzauber“ ist so toll aufgemacht, daß ich das Buch trotzdem auf der Buchmesse 2005 … ähm … einstecken und lesen mußte. Zum einen ist der gesamte Einband richtiggehend neongrün (das Grün auf dem Bild hier kommt nicht einmal ansatzweise an das Original heran), zum zweiten sind die Figuren auf dem Cover irgendwie laminiert und heben sich so sowohl taktil als auch visuell vom mattierten Grün ab, und zum dritten finden sich auch im Text immer wieder ganz wunderbar schräge Zeichnungen.

Aber auch die Geschichte selbst kann sich sehen (oder noch besser: lesen) lassen. Schon nach dem ersten Kapitel, in dem Miesels Elend geschildert wird, wird es durch und durch phantastisch. Der kleine Waisenjunge wird nämlich von seinem fiesen Vormund Basil (das ist der unheimliche Hexer) zur Strafe so klein geschrumpft, daß er vom Maßstab her zu Basils Miniatureisenbahn paßt. Klar, daß so eine Fledermaus dann umso bedrohlicher erscheint.

Wie der kleine Pfiffikus Miesel und die anderen Opfer des Hexers es gemeinsam schaffen, Basils Zorn nicht nur zu entkommen, sondern ihn sogar zu besiegen, das liest sich durchweg kurzweilig. Ein schönes Kinderbuch das man nur weiterempfehlen kann!

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