Ein Mann auf Abwegen

Ein Mann auf Abwegen von Karl Hartl und Gerhard Lamprecht

Ein Mann auf Abwegen von Karl Hartl und Gerhard Lamprecht

Als der schwedische Ölmagnat Percy Patterson spurlos verschwindet, behauptet der Journalist Nils Nilsen, er sei geflüchtet, da seine neuesten Projekte sich als Fehlschlag erwiesen hätten und dem Unternehmen der Ruin drohe. Pattersons Tochter Ingrid will den Vorwurf entkräften. Nilsen kann sie überreden, Patterson gemeinsam mit ihm nachzuspüren. Der hat inzwischen die Frau seines Lebens gefunden und taucht blitzschnell unter, sobald ihm seine Verfolger nahe kommen.

„Ein Mann auf Abwegen“ ist wieder ein Film aus der Nazi-Zeit und der tollkühne lebenslustige Held Percy Patterson ist natürlich ein arischer Schwede (Hans Albers). Ansonsten … kann man über den Streifen nicht allzuviel sagen.

Die Handlung ist allerdings etwas anspruchsvoller als bei „Peter Voss, der Milliondieb“, denn immerhin ist der Zuschauer hier nicht gleich von Anfang an in alles eingeweiht. Zumindest nicht vollständig. Denn der pflichtbewußte Patterson ist natürlich nicht aus Vergnügungssucht auf der Flucht, sondern weil er einen unliebsamen Teilhaber an seiner Firma durch einen Trick loswerden möchte. Daß er dabei zudem noch die Frau seines Lebens trifft und auch seine Tochter und der lästige Journalist sich wohl irgendwie näher gekommen sind, das ist eigentlich ja schon Pflichtprogramm.

Die Schauspieler sind natürlich recht nett und charmant. Einige der Gags sind ganz witzig. Das reicht aber bei weitem nicht, um den Film irgendwie herausragend zu machen.

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