Heimat

Heimat von Carl Froelich

Heimat von Carl Froelich

Als berühmte Sängerin Maddalena dall’Orto kehrt Magda von Schwartze nach acht Jahren in ihre Heimat Ilmingen zurück, um dort an einem Musikfest teilzunehmen. Gegen den Wunsch ihres Vaters, Oberst von Schwartze, der die Berufswahl der Tochter nicht billigte, war sie einst fortgegangen. Es kommt zur Versöhnung. Doch dann will der Oberst Magda zwingen, den erpresserischen Vater ihres unehelichen Kindes, Bankdirektor Keller, zu heiraten. Die Situation eskaliert.

Die letzten paar Ausgaben der großen deutschen Film-Klassiker waren allesamt Filme, die während der Nazizeit entstanden. „Heimat“ ist da keine Ausnahme und noch dazu ganz klar als Propagandafilm zu erkennen. Traurigerweise ist er auch noch mit wirklich großartigen Schauspielern besetzt: Heinrich George, Zarah Leander und Lina Carstens, um nur einige zu nennen.

Schon zu Beginn des Films, als die Dorfgrößen lautstark protestieren, weil eine amerikanische Sängerin die urteutsche Matthäuspassion singen soll. Als sich dann herausstellt, daß der Star aus New York aus Deutschland stammt sind alle wieder glücklich. Und so geht es fröhlich weiter … einfach nur noch grausig! Daß ein solches Machwerk überhaupt vertrieben wird und dann auch noch Eingang in die Reihe der großen deutschen Film-Klassiker findet …

Die Drehbuchschreiber der damaligen Zeit scheinen übrigens nicht allzuviel Phantasie gehabt zu haben. Manuela del Orta in „Es lebe die Liebe“ und Maddalena dall’Orto in „Heimat“ … ganz toll!

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