Es lebe die Liebe

Es lebe die Liebe von Erich Engel

Es lebe die Liebe von Erich Engel

Bei Filmarbeiten in Barcelona begegnet Manfred Richter, Star des Berliner Apollo-Theaters, der Tänzerin Manuela del Orta. Er verliebt sich in die Diva und setzt sie als Partnerin in seiner neuen Revue in Berlin durch. Doch Manuela erkrankt und muß ihre Rolle abtreten. Als sie ein Jahr später nach Berlin reist, um Manfred wieder zu sehen, erinnert dieser sich nicht, verschafft Manuela aber ein Engagement in seinem Ensemble. Schnell kommt es zwischen ihm und der enttäuschten Künstlerin, die sich nun Maria Marten nennt, zu Spannungen.

Auch „Es lebe die Liebe“ ist ein im Dritten Reich produzierter Film, man merkt es ihm aber nicht an. Wahrscheinlich ist er sogar für Propagandazwecke noch zu seicht …

Gibt man aber einmal seinen Anspruch auf Niveau auf, dann ist der Film sogar recht unterhaltsam. Lizzi Waldmüller als spanische Diva und Johannes Heesters als deutscher Theaterstar spielen frisch und voller Begeisterung. Dazu die spritzigen Lieder, die bombastisch inszenierten Revueszenen, ja, „Es lebe die Liebe“ begeistert und läßt für etwas über eine Stunde den Alltag vergessen. Und genau das hatte man im Produktionsjahr 1943 wohl auch nötig. Eine unheimliche Vorstellung eigentlich, daß sich die Leute diesen Film angesehen haben, während um sie herum ein Krieg getobt hat …

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