La Habanera

La Habanera von Klaus Detlef Sierck
La Habanera von Klaus Detlef Sierck

Die junge Schwedin Astrée Sternhjelm verliebt sich auf einer Reise nach Puerto Rico in den Großgrundbesitzer Don Pedro de Avila und heiratet ihn. Doch nach zehn Jahren – Astrée hat inzwischen einen Sohn geboren – werden ihr das Leben in der Hitze der karibischen Insel und die Herrschaft ihres egomanischen Ehemannes zur Qual. Da taucht ihr Jugendfreund Dr. Nagel auf, um die Tropenfieberepidemie zu stoppen, deren Existenz Don Pedro und die Behörden beharrlich leugnen.

„La Habanera“ ist wieder einer dieser Filme, die mich deutlich zwiespältig stimmen. Technisch und dramatisch ist er großartig und innovativ. Allein schon die Verwendung von Licht und Schatten nimmt die visuelle Darstellung z.B. späterer Gangsterfilme Hollywoods schon voraus.

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Nach dem Beben

Nach dem Beben von Haruki Murakami
Nach dem Beben von Haruki Murakami

Murakami ist ein Gott!!!

Nachdem das geklärt ist, sollte ich vielleicht erwähnen, daß ich mit „Nach dem Beben“ die erste Kurzgeschichtensammlung von Haruki Murakami gelesen habe. Das Buch entstand als Reaktion auf das furchtbare Erdbeben in Kobe und alle Geschichten darin handeln von Menschen, die auf die eine oder andere Weise von dieser Katastrophe berührt wurden. Das ist es, was der Klappentext uns verrät:

Fünf Tage und Nächte verbringt die Frau eines Verkäufers für Hifi-Geräte vor dem Fernseher mit den Katastrophenbildern vom Erdbeben – dann verläßt sie ihren Mann, der sich mit einem mysteriösen Päckchen auf eine Reise begibt. Eine Wahrsagerin sieht tief in die haßerfüllte Seele einer Ärztin, die einem Mann aus Kobe, der ihre Hoffnungen zerstört hat, den Tod wünscht. Die vierjährige Sara begegnet in ihren Alpträumen dem Erdbebenmann, der sie in die Kiste sperren will. Und der Bankangestellte Katagiri hat in seiner Wohnung Besuch von einem Riesenfrosch, der Tokyo vor der Zerstörung durch einen Wurm retten will.

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Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Milan Kundera
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Milan Kundera

„Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ von Milan Kundera ist genau eines dieser Bücher, die ich aus eigenem Antrieb niemals gelesen hätte. Der Klappentext verrät uns:

Prag zur Zeit des Kalten Kriegs. In einem Restaurant begegnen sich der erfolgreiche Chirurg Tomas und die Serviererin Teresa. Zwischen den beiden entwickelt sich eine innige, wilde Liebe, die aber immer wieder unter Tomas‘ unzähligen Affären mit anderen Frauen leidet. Teresa, der eine Unterscheidung von Sexualität und Liebe fremd ist, trifft seine Untreue tief ins Herz. Dennoch heiraten sie und ziehen nach der gewaltsamen Niederschlagung des Prager Frühlings in die Schweiz. Doch dort lebt bereits die Malerin Sabrina, ebenfalls eine tschechische Emigrantin und eine der Geliebten von Tomas. Schließlich hält es Teresa nicht mehr aus: Sie will zurück in die Tschechoslowakei. Tomas sieht sich vor die Wahl gestellt, entweder die politische Freiheit in der Schweiz zu genießen und dort seine Karriere als Arzt voranzutreiben oder Teresa und damit seiner Liebe zu folgen …

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Magical Ring

Magical Ring von Clannad
Magical Ring von Clannad

Die CD „Magical Ring“ von Clannad ist für mich die keltische CD, absolut Irland. Mythische Weisen, eine ätherische Stimme und Arrangements, die einfach nur noch verzaubern. Máire Ní Bhraonáin, die Sängerin der Band, sieht auf den ersten Blick aus wie jede andere irische Frau: Dunkle Haare, ausdrucksstarke dunkle Augen, heller Teint, hübsch aber nichts besonderes. Wenn sie aber in Englisch oder Gälisch zu singen beginnt, dann meint man die Elfenkönigin Titania oder eine der alten Göttinnen vor sich zu haben. Begleitet wird sie von ihren Brüdern und Cousins, Clannad ist eine reine „Familiensache“.

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