Die gemeine Hauskatze

Die gemeine Hauskatze von Terry Pratchett

Die gemeine Hauskatze von Terry Pratchett

Terry Pratchett legt ein lehrreiches und anschauliches Kompendium der gemeinen Hauskatze vor, wobei in zahlreichen treffenden Beispielen die echte von der unechten gemeinen Hauskatze unterschieden wird. Dabei lässt seine augenzwinkernde Abhandlung keinerlei Zweifel darüber aufkommen, welcher der beiden für den Kenner unverwechselbaren Spezies seine ganze Sympathie gilt! Denn nur alle gemeinen Hauskatzen, die aussehen, als hätte man sie in einen Schraubstock gespannt und ihnen ein paar Mal mit dem Hammer auf den Kopf gehauen, sind wirklich echt …

Terry Pratchett und Katzen? Beides Lieblinge von mir und deshalb wollte ich dieses Buch schon lange kaufen, irgendwie bin ich nur nie dazu gekommen. Als es dann bei BookCrossing als Ring angeboten wurde, habe ich mich natürlich gleich angemeldet.

In diesem Falle muß ich aber sagen, daß ich es gar nicht bereue, das Buch nicht gekauft zu haben. „Die gemeine Hauskatze“ ist zwar ganz witzig geschrieben und auch die Zeichnungen sind ganz drollig, aber so wirklich vom Hocker gerissen hat es mich jetzt nicht. Vielleicht geht bei der Übersetzung einiges verloren (immerhin lese ich Pratchett schon seit Jahren nur im Original), aber irgendwie kommt es mir so vor, daß der Meister des schrägen Humors hier so komisch gar nicht ist. Besonders das ewig Herumreiten auf der Kampagne für Echte Katzen, die eher flachen Schrödinger-Scherze und vor allem das durchweg plumpe direkte Ansprechen des Lesers sind mir besonders unangenehm in Erinnerung geblieben.

Trotzdem findet man sich als Katzenbesitzer immer und immer wieder in diesem Buch, kann nicken und schmunzeln, weil die eigene Katze eben ganz genauso auch ist. Zum Verschenken an andere Dosenöffner sicher gut geeignet.

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