BRIGITTE-Hörbuch-Edition: „Starke Stimmen“ – Mein Fazit

BRIGITTE-Hörbuch-Edition:

BRIGITTE-Hörbuch-Edition: „Starke Stimmen“

Das waren sie also, die „Starken Stimmen“ der BRIGITTE-Hörbuch-Edition. Ich muß sagen, wirklich begeistert bin ich nicht. Es sind zwar einige wirklich ausgezeichnete Stücke und Sprecherinnen dabei, allen voran Senta Berger mit „Fräulein Else“, dicht gefolgt von Heike Makatsch mit „Mary Poppins“, andererseits ist Sebil Kekillis Vortrag von „Sinn und Sinnlichkeit“ schlicht grottenmäßig schlecht, und auch andere Sprecherinnen sind verbesserungsbedürftig. Gerade hier hatte ich immer wieder den Eindruck, daß (teilweise skandalträchtige) Prominenz als Auswahlkriterium im Vordergrund stand und nicht Können.

Das zweite große Manko ist, daß die Bücher allesamt gekürzt wurden, soweit ich das beurteilen kann. Ich verstehe nicht, wieso man Hörbücher kürzen muß, reicht es denn nicht, ein Buch einfach vorzulesen? Und wenn man schon kürzt, warum weist man nicht irgendwo auf der CD-Hülle darauf hin? Eigentlich würde ich nämlich schon aus Prinzip keine gekürzten Hörbücher kaufen.

Mit anderen Worten: Die zweite Edition der „Starken Stimmen“ werde ich mir ganz sicher nicht kaufen!

Hier trotzdem noch einmal ein Überblick über alle zwölf Hörbücher:
Band 1: New Yorker Geschichten
Band 2: Das kunstseidene Mädchen
Band 3: Vergiß nie, daß ich dich liebe
Band 4: Kassandra
Band 5: Mary Poppins
Band 6: Bonjour Tristesse
Band 7: Adler und Engel
Band 8: Nur nicht unsichtbar werden
Band 9: Sinn und Sinnlichkeit
Band 10: Jauche und Levkojen
Band 11: Die Freundschaft
Band 12: Fräulein Else

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