Die Rache des Samurai

Die Rache des Samurai von Laura Joh Rowland

Die Rache des Samurai von Laura Joh Rowland

1689 in Edo, der Hauptstadt des feudalen Japan: Eine geheimnisvolle Tempelwächterin spricht mit den Geistern. Ein finsterer Kammerherr verfolgt schurkische Pläne. Ein Unbekannter schleicht durch die Straßen und sinnt auf Rache für einen längst vergessenen Verrat. Und versetzt damit eine ganze Stadt in Panik. Sano Ichirô – der Samurai, der schon im Kirschblütenmord erfolgreich ermittelte – folgt der Spur eines Mörders und eines dunklen Geheimnisses in eine exotische, aufregende Welt, die Laura Joh Rowland meisterhaft zu inszenieren versteht.

„Die Rache des Samurai“, der zweite Band aus der Krimi-Reihe um Sano Ichirô hat mich ebenfalls gut gefallen. Allerdings bin ich ein wenig zwiegespalten.

Die Handlung ist wieder sehr spannend, die eingeführten Figuren machen Spaß. Und dieses Mal gibt es nicht nur jede Menge Samurai (darunter sogar einen Iaijutsu-Meister), nein, es gibt auch noch Ninja! Außerdem erfahren wir endlich mehr über Ichirôs mächtigen Gegenspieler, den Kammerherrn Yanagisawa. Tatsächlich ist er mir (in all seiner verdrehten Fieslichkeit) dadurch viel sympathischer geworden als der Held der Romane selbst.

Allerdings läuft auch die Handlung dieses zweiten Krimis in den selben Bahnen ab wie die „Der Kirschblütenmord“. Ichirô ist zunächst wohl gelitten und gut angesehen, übernimmt einen Fall, bekommt Steine in den Weg gelegt, macht trotz allem weiter, gerät durch sein stures Beharren auf der Lösung des Falls in Lebensgefahr, löst den Fall schließlich und steht als Held da.

Trotzdem werde ich auch den dritten Band der Reihe noch lesen, um zu sehen, ob die Autorin sich von diesem Schema lösen kann oder ob es auch in den folgenden Bänden so weiter geht.

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