Meg Finn und die Liste der vier Wünsche

Meg Finn und die Liste der vier Wünsche von Eoin Colfer

Meg Finn und die Liste der vier Wünsche von Eoin Colfer

Ich mag die Artemis Fowl Bücher von Eoin Colfer sehr sehr gerne und habe deshalb auch gleich „hier“ geschrien, als „Meg Finn und die Liste der vier Wünsche“ bei BookCrossing als Ring angeboten wurde. Das Buch ist auch ganz vergnüglich zu lesen, nur reicht es leider nicht an die Artemis Fowl Reihe heran.

Und darum geht es:

Meg Finn, 14 und gescheiterte Einbrecherin, wird auf die Erde zurückgeschickt, um sich den Eintritt in den Himmel zu verdienen. Und das ausgerechnet mit einem Höllenhund auf den Fersen, der ihre Seele für die Unterwelt sichern soll!

Ich habe lange darüber nachgedacht, was denn dieses Buch weniger brillant macht, als die anderen von Colfer. Klar, das Gute gewinnt zum Schluß und das ist etwas, das mir nicht unbedingt schmeckt. Aber die Besatzung aus der Hölle ist trotzdem nicht unsympathisch dargestellt, Petrus dagegen ist nicht nur sympathisch und gut. Genügend Ambivalenz also, könnte man sagen.

Ja, aber da ist Belch. Und Blech ist zwar kein sehr netter Kerl (eher im Gegenteil), aber er wird behandelt … als Lachnummer, Opfer, Staffage … Ich mag es nicht, wenn ein Charakter so schlecht behandelt wird. Klar, er ist von Anfang an zur Existenz in der Hölle verdammt, aber im Gegensatz zu allen anderen Charakteren, habe ich bei ihm nicht das Gefühl gehabt, daß der Autor ihn ernst nimmt. Sogar Megs fieser, fauler und schlägernder Stiefvater hat zum Schluß eine Hoffnung auf Rettung. Belch aber bekommt noch auf der Höllenfahrt von Meg einen Tritt und sie kommt trotzdem in den Himmel. Find ich ganz und gar nicht gut.

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