Scampolo

Scampolo von Alfred Weidenmann

Scampolo von Alfred Weidenmann

Die 17-jährige italienische Waise Scampolo arbeitet auf Ischia als Fremdenführerin und trägt gelegentlich Wäsche aus. Dabei lernt sie den mittellosen jungen Architekten Roberto Costa kennen. Der hofft, bei einem Architekturwettbewerb den ersten Preis zu gewinnen – und erfährt, daß das Paket mit seinen Entwürfen nicht zugestellt wurde. Um Costa, in den sie sich inzwischen verliebt hat, zu helfen, begibt sich Scampolo persönlich mit dessen Plänen zum Wohnungsbauminister.

Tja, was soll man zu diesem Film sagen? Der erste Nachkriegs-Farbfilm in der Reihe „Die großen deutschen Film-Klassiker“. Das ist dann aber auch schon das einzige, das ihn herausragend macht.

„Scampolo“ ist so belanglos wie ein Film nur belanglos sein kann. Weder die Handlung noch die Schauspieler noch die Ausstattung noch sonstwas ist auch nur ansatzweise originell oder gar toll oder überhaupt irgendwie ansprechend. Wie lahm müssen die späten 50er gewesen sein, um so einen Film zum Erfolg zu machen?

Vor allem Romy Schneider tut mir leid in diesem Film (wie in jedem eigentlich, in dem sie spielt). Sie war charmant und von einer ungewöhnlichen Schönheit, die deutlich aus dem Rahmen der 08/15-Gesichter fällt. Sie war vor allem eine ganz ausgezeichnete Schauspielerin. Und dann wurde sie in solchen Schinken verheizt. Eine Schande ist das, wirklich!

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