Verdammt starke Liebe

Verdammt starke Liebe von Lutz van Dijk

Verdammt starke Liebe von Lutz van Dijk

November 1941. Seit über zwei Jahren ist Polen in der Gewalt der deutschen Wehrmacht. Als der junge Pole Stefan eines Nachts durch das verdunkelte Torun schlendert, trifft er auf Willi, den Jungen mit den großen braunen Augen, der fein geschnittenen Nase, den sinnlichen Lippen …

Willi ist deutscher Soldat. Die beiden verlieben sich ineinander. Als Willi an die Front versetzt wird und Stefan wochenlang nichts von ihm hört, schreibt er ihm einen Brief. Eine verhängnisvolle Liebeserklärung …

Schwierig über dieses Buch etwas zu sagen. Ein gutes und wichtiges Thema, das erst jetzt langsam aufgearbeitet wird. Keine Frage! Aber … ich würde mir wünschen, es würde besser dargestellt werden als in diesem Buch.

Sicher, „Verdammt starke Liebe“ ist ein Jugendbuch, aber das bedeutet nicht, daß die Charaktere keine Tiefe haben dürfen. Die Protagonisten, die Ereignisse, so sehr sie leiden, so schlimm sie sind, sie plätschern irgendwie dahin … ich weiß nicht … Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Jungen, sie ist wohl intensiv und großartig, aber der Autor schafft es nicht, das darzustellen. Genausowenig wie er es schafft, die Leiden, die Gefühle Peters im Gefängnis intensiv zu vermitteln.

Schade um die verpaßte Chance!

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