Pater Brown – Das schwarze Schaf

Pater Brown - Das schwarze Schaf von Helmuth Ashley
Pater Brown - Das schwarze Schaf von Helmuth Ashley

„Pater Brown – Das schwarze Schaf“ ist von allen Pater Brown Filmen, die ich kenne, mein absoluter Liebling. Warum? Ganz einfach, der Film ist nicht nur witzig sondern auch ein sehr guter Krimi:

Pater Browns irische Gemeinde liebt ihren freundlichen Seelenhirten, der ein Faible für die Kriminalistik hat. Als ein Mann vor seiner Kirche umgebracht wird, spürt der Geistliche den Mörder auf und erregt damit – sehr zum Unmut seines Bischofs – die Aufmerksamkeit der Presse. Prompt wird er in eine scheinbar friedliche Pfarrei versetzt. Doch schon kurz nach seiner Ankunft weckt der Mord am Bankdirektor des Ortes die detektivische Neugier des scharfsinnigen Pfarrers.

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Russendisko

Russendisko von Wladimir Kaminer
Russendisko von Wladimir Kaminer

„Russendisko“ von Wladimir Kaminer wollte ich schon immer einmal lesen und habe es dann doch immer wieder aus dem einen oder anderen Grund nicht gekauft. Jetzt wünschte ich, ich hätte, denn dann hätte ich es schon viel früher lesen können. Und dann nochmal, und nochmal, und nochmal …

Ich weiß gar nicht, womit ich anfangen soll, um zu beschreiben, warum das Buch so gut ist.

Zunächst einmal ist es natürlich witzig, so witzig, daß man an vielen Stellen laut hinauslachen muß. Kaminers trockener, ja, lakonischer Humor ist einfach wunderbar. Mit ein bis zwei kurzen Sätzen schafft er es, einer sowieso schon lustigen Situation noch einmal eine ironische Pointe aufzusetzen.

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Werner

Werner von Brösel
Werner von Brösel

Als Band 10 der Comic-Bibliothek der BILD ist „Werner“ erschienen. Auch wenn ich Brösels doch oft sehr deftigen Humor ab und zu recht gerne mag und mich vor allem über seine Wortspiele kranklachen könnte, muß ich sagen, daß dieses Buch ganz und gar nicht gelungen ist.

Zunächst ist wie schon bei den anderen Bänden der Begleittext mehr als mager. Besonders ärgerlich aber ist die Auswahl der präsentierten Comics. So sind zum einen mit „Werner fährt in Urlaub“ (und landet im Krankenhaus) und „Lehrjahre sind keine Herrenjahre II“ zwei Episoden enthalten, die aus dem ersten Werner-Film schon hinreichend bekannt sind. Vor allem aber findet sich „Knallhart verrissen“, der dritte Teil von „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ im Buch weit vor dem zweiten Teil.

Wie kann so etwas vorkommen? Hat der Editor nicht aufgepaßt? War es ihm schlicht egal? Schade ist es auf alle Fälle und es verleidet einem sogar das Vergnügen an „Werner“.

Der Abschied

Der Abschied von Lothar-Günther Buchheim
Der Abschied von Lothar-Günther Buchheim

Es ist der Abschied von der unvergänglichen See, den Schiffen, die nicht mehr sind, und den Männern, deren Tage nicht mehr wiederkehren.

Zwei Männer machen sich noch einmal gemeinsam auf den Weg: Lothar-Günther Buchheim und der „Alte“, Buchheims Kommandant auf der U-96. An Bord der „Otto Hahn“, dem absurdesten Schiff der deutschen Nachkriegszeit, fahren sie von Rotterdam nach Durban. Unendlich viele Fragen sind noch offen – für die Antworten, beide wissen es, bleibt nicht mehr viel Zeit.

„Der Abschied“ ist der dritte und abschließende Band von Buchheims berühmter Trilogie, die mit „Das Boot“ beginnt und mit „Die Festung“ weitergeführt wird. Buchheim versucht hier, einiges aufzuarbeiten, offene Fragen zu klären, bevor es zu spät ist. Noch immer ist es die Vergangenheit, die ihn bewegt, der zweite Weltkrieg, das Nazi-Regime. Vor allem von seinem früheren Kommandant möchte er wissen, wieviel der damals gewußt hat, und natürlich, wie es ihm seither ergangen ist.

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