Emil und die Detektive

Emil und die Detektive von Gerhard Lamprecht

Emil und die Detektive von Gerhard Lamprecht

In Gerhard Lamprechts fesselnder Erstverfilmung des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner aus dem Jahr 1931 wird Emil Tischbein im Zug, der ihn zur Großmutter nach Berlin bringen soll, um 140 Mark bestohlen. Um sich das Geld zurückzuholen, verfolgt er den dreisten Dieb gemeinsam mit einer Berliner Kinderclique und seiner Cousine „Pony Hütchen“ quer durch die Metropole. Am Ende gelingt es den jungen Detektiven, den Gauner dingfest zu machen.

Eigentlich reicht für diesen Film ein Wort: Weltklasse!

Aber ich möchte dann doch noch ein wenig ausführlicher werden …

Zum einen ist natürlich Kästners Geschichte einfach wunderbar. Der kleine Emil und seine neu gewonnenen Berliner Freunde organisieren die Jagd auf den Dieb mit viel Tollkühnheit und einigem Witz. Die jungen Laiendarsteller dominieren den Film mit ihrer Spielfreude und ihrem natürlichen Charme. Aber auch die (wenigen) erwachsenen Schauspieler, allen voran Fritz Rasp als der wirklich unheimliche Gauner Grundeis, wissen zu überzeugen.

Vor allem aber ist es die deutlich expressionistisch angehauchte Darstellungsweise, die die erste Verfilmung von „Emil und die Detektive“ zu etwas Besonderem macht. Emils Traum, die Verwendung von Licht und Schatten, der dramatische Einsatz der Filmmusik … „Emil und die Detektive“ ist ein Gesamtkunstwerk!

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