Tim und Struppi

Tim und Struppi von Hergé

Tim und Struppi von Hergé

„Tim und Struppi“ ist leider erst der zweite Band der BILD-Comic-Bibliothek, der mir wirklich durchgehend gefallen hat. Naja, könnte natürlich auch einfach daran liegen, daß ich den pfiffigen Tim und seinen Köter Struppi sowieso verdammt gern mag. Klar, man muß den Humor mögen, aber ich mach mir schon fast in die Hose, wenn ich allein die Schimpfwörter von Käpt’n Haddock durchlese.

Mit „Die sieben Kristallkugeln“ und dem Fortsetzungsband „Der Sonnentempel“ startet das Buch gleich mit Mystery und einer Expedition in ein exotisches Land. Dazu kommt eine archäologische Expedition, ein geheimnisvoller Kult, der die ganze Welt zu umspannen scheint, und (wie immer) ein extrem tolpatschiger Käpt’n Haddock. Klasse! So klasse sogar, daß ich das ganze in ein Abenteuer für meine Rollenspielgruppe verwurschteln werde.

„Der Fall Bienlein“, die letzte Geschichte im Buch, ist dann eine klassische Spionagegeschichte. Nicht nur daß sie spannend ist, zeichnet sie aus, sondern auch, daß sie als feine Parodie auf alle möglichen Spionagegeschichten und diverse (nicht allzu weit zurück liegende) historische Realitäten verstanden werden kann.

Alles in allem zeigen die ausgewählten Geschichten schön, welche Art von Abenteuer Tim, Struppi & Co. so erleben. Ich kann also weder an der Auswahl noch an den Comics selbst etwas aussetzen. Sehr fein, der Band!

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