The Moving Finger

The Moving Finger von Agatha Christie

The Moving Finger von Agatha Christie

Wieder einmal ein herrliches Buch von Agatha Christie: „The Moving Finger“.

Dieses Mal haben wir es nicht nur mit Mord sondern auch noch mit gar garstigen anonymen Briefen zu tun, die die Bewohner des Dörfchens Lymstock in Angst und Schrecken versetzen. Nun ist es an dem verunglückten Flieger Jerry, der, verletzt nach einem Absturz, mit seiner Schwester hier eigentlich Ruhe und Erholung sucht, die Geschichte der Briefe, des Mordes und der herrlich verschrobenen Dorfgemeinschaft zu erzählen.

Obwohl wir es hier mit einer Miss Marple Geschichte zu tun haben, tritt die gute alte Dame selbst erst gegen Ende des Buches auf und auch nur am Rande. Ich-Erzähler des Bandes ist besagter Jerry, dessen Städterblick auf das Dorf und seine Bewohner den Leser immer wieder zum Schmunzeln bringt.

The Moving Finger vor der Restaurierung

The Moving Finger vor der Restaurierung

Ich kannte das Buch schon, aber auf Deutsch (da heißt es „Die Schattenhand“) und ich fand es ganz wunderbar, es jetzt noch einmal zu lesen und auf die Hinweise zu achten, die den Mörder überführen. Dabei fallen einem vor allem die vielen falschen Spuren auf, die die Autorin immer wieder einstreut, sehr schön!

Wobei ich sagen muß, wer fähig ist, das Buch im englischen Original zu lesen, der sollte das tun. Christies Englisch ist einfach wunderbar, sowohl im Tonfall als auch in der Wortwahl. Das sollte man nicht verpassen!

Bis vor kurzem sah das Buch übrigens ein wenig anders aus. Es ist nämlich schon ziemlich alt, von 1948 um genau zu sein. Ich habe es neu eingebunden und ein bißchen bunt aufgehübscht. Und ein wenig Verwirrung habe ich auch gleich noch eingebaut. Aber ich verrate natürlich nicht was!

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