Asterix

Asterix von Albert Uderzo und René Goscinny

Asterix von Albert Uderzo und René Goscinny

„Asterix“ ist der erste Band der BILD-Comic-Bibliothek und durchweg gut gelungen, wenn man einmal vom Vorwort absieht, das deutlich BILD-Niveau hat. Allerdings ist es ein wenig schade, daß man sich dazu entschieden hat, die Bände im amerikanischen Comic-Format herauszubringen. Dadurch müssen europäische Comics wie „Asterix“ etwas geschrumpft werden.

„Asterix“ gibt einen interessanten Überblick über die Entwicklung der Comicfigur. Mit „Asterix, der Gallier“ wird der allererste Band der Reihe präsentiert, in dem noch einiges anders ist als in späteren Bänden. So spielt Obelix nur eine Nebenrolle, während der Druide Miraculix dem Titelhelden während der ganzen Geschichte zur Seite steht. (Der allseits beliebte Idefix ist sowieso erst seit dem Band „Tour de France“ dabei.)

„Der große Graben“, die zweite Geschichte in diesem Sammelband, ist dann die erste Folge der Reihe, die nach Goscinnys frühem Tod im Jahr 1977 vom Zeichner Uderzo in Eigenregie herausgegeben wurde. (Das Script für „Asterix bei den Belgiern“ von 1979 stammt noch von Goscinny.) Viele Fans glauben, daß man deutlich den Verlust von Goscinnys Wortwitz bemerkt, und so ist es schön, hier direkt vergleichen zu können.

„Asterix plaudert aus der Schule“ ist schließlich eine Sammlung von Kurzgeschichten, die seit der „Erfindung“ von Asterix entstanden sind. Die Qualität ist hier sehr schwankend, aber interessant ist diese Zusammenstellung allemal. Mein persönlicher Favorit sind Uderzos Parodien auf andere Comics. Asterix goes Flash Gordon ist einfach nur noch zum Schreien komisch!

Alles in allem hat mit dieser erste Band der BILD-Comic-Bibliothek großen Spaß gemacht und ich bin gespannt auf die weiteren Ausgaben!

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